Artikel 2025
In: Leßmann (Hg.): Schreiben eigener Texte. Wohin geht die Reise? Perspektiven, Erfahrungen aus Unterricht, Schulentwicklung udn Forschung. Beiträge zur Reform der Grundschule Bd. 160. Frankfurt/Main: Grundschulverband, S. 378 - 392
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Das Interview mit Prof. Dr. Gudrun Spitta im O-Ton hören
Gudrun Spitta hat dem freien Schreiben von Texten und der Überarbeitung von Texten
in Schreibkonferenzen im deutschsprachigen Raum die Bahnen geebnet. Mit
ihren Veröffentlichungen „Kinder schreiben eigene Texte: Klasse 1 und 2“ (1983) und
„Schreibkonferenzen in Klasse 3 und 4“ (1992) aus der Reihe „Lehrerbücherei: Grundschule“
(Cornelsen) hat sie Kolleg:innen für das Schreiben eigener Texte gewinnen
und für die Überarbeitung dieser Texte ermutigen können. Sie hat Schreibprozesse
von Kindern beforscht, an der Uni gelehrt, Lehrkräfte in der Aus- und Fortbildung
begleitet und zahlreiche Artikel und Bücher verfasst. Sie hat das Schreiben eigener
Texte im Unterricht und in der Schreibdidaktik maßgeblich geprägt.
In: Leßmann (Hg.): Schreiben eigener Texte. Wohin geht die Reise? Perspektiven, Erfahrungen aus Unterricht, Schulentwicklung udn Forschung. Beiträge zur Reform der Grundschule Bd. 160. Frankfurt/Main: Grundschulverband, S. 322 - 341.
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In Texten von Kindern handeln Figuren nicht nur, „sondern sie reden miteinander
oder denken nach“ (Augst 2010, 85) – und zwar von Anfang an. Doch wie bauen Kinder
die Figurenrede in ihre Texte ein, und wie gestalten sie diese? Anhand von 179
narrativen Texten von 6 Grundschüler:innen werden Entwicklungen der Figurenrede
über einen Zeitraum von vier Schuljahren untersucht. Die vorliegende Studie
zeichnet sich gegenüber anderen Studien dadurch aus, dass ausschließlich selbst
verfasste Texte zu eigens gewählten Themen aus einer wöchentlichen Schreibzeit
zugrunde liegen, und dies bereits seit dem 1. Schuljahr. Ein Ziel der Untersuchung
ist es, Veränderungen in der Häufigkeit, der Gestaltung und der Einbettung der Figurenrede
in den eigenen Texten darzustellen. Ein weiteres Ziel ist es, diese Ergebnisse
zur Figurenrede mit denen der – in der Schreibdidaktik bekannten – Studie zur Text-
Sorten-Kompetenz von Augst et al. (2007) zu vergleichen. Damit liefert diese Studie
wertvolle Erkenntnisse für die Schreibforschung und die Didaktik des Schreibens im
Grundschulunterricht.
In: Leßmann (Hg.): Schreiben eigener Texte. Wohin geht die Reise? Perspektiven, Erfahrungen aus Unterricht, Schulentwicklung udn Forschung. Beiträge zur Reform der Grundschule Bd. 160. Frankfurt/Main: Grundschulverband, S. 274 - 298.
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Wer Kinder und Jugendliche in regelmäßigen Schreibzeiten dazu einladen möchte,
eigene Texte zu verfassen, tut gut daran, die verschiedenen Prozesse des Schreibens
– vom Entwickeln einer Idee bis hin zur Veröffentlichung des eigenen Textes – selbst
zu erfahren und im besten Fall auch bei Lernenden im Unterricht beobachten oder
anhand von authentischen Daten (Texte, Audio-/Videoaufnahmen) rekonstruieren
zu können. Die eigenen Erfahrungen und Beobachtungen werden zur Grundlage
einer Reflexion, in der sich Persönlich-Biografisches und Fachliches so miteinander
verbinden, dass sich Haltungen und Überzeugungen bilden, die zugleich fachdidaktisch
begründet werden können. Angehende wie erfahrene Lehrkräfte erwerben dafür
Fähigkeiten, die für eine langfristige Professionalisierung ihres unterrichtlichen
Handelns unverzichtbar sind: Erfahrungen fundiert reflektieren, um neue Handlungsweisen zu erproben und tragfähige Routinen (weiter) zu entwickeln. Der Beitrag zeigt insofern exemplarisch, wie Aus- und Fortbildung dazu beitragen können, unbewusste Routinen durch bewusste zu modifizieren und auf dem Weg des Lehrerinnenhabitus voranzugehen. Der Beitrag basiert auf Erfahrungen aus allen drei Phasen der Lehrkräftebildung: Studium, Referendariat, Fortbildung.
In: Leßmann (Hg.): Schreiben eigener Texte. Wohin geht die Reise? Perspektiven, Erfahrungen aus Unterricht, Schulentwicklung udn Forschung. Beiträge zur Reform der Grundschule Bd. 160. Frankfurt/Main: Grundschulverband, S. 61 - 83.
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Die Schreibzeit bildet den verlässlichen wöchentlichen Rahmen für die Arbeit an
eigenen Texten – von der ersten Idee bis hin zur Veröffentlichung. Innerhalb der
Schreibzeit vollzieht sich in der Unterrichtspraxis konkret, was das „Schreiben eigener
Texte“ konzeptionell ausmacht (vgl. Leßmann i. d. Bd.: Grundlagenartikel).
In diesem Beitrag werden die wichtigsten Bausteine der Schreibzeit für die Umsetzung
in der Praxis vorgestellt1. Der Beitrag lässt sich chronologisch lesen oder im
Sinne eines Nachschlagewerks nutzen.
In: Leßmann (Hg.): Schreiben eigener Texte. Wohin geht die Reise? Perspektiven, Erfahrungen aus Unterricht, Schulentwicklung udn Forschung. Beiträge zur Reform der Grundschule Bd. 160. Frankfurt/Main: Grundschulverband, S. 10 - 60.
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Was ist mit „Schreiben eigener Texte“ gemeint? Und weshalb sollte ihm für die Zukunft
des Schreibens besonderes Potenzial zugedacht werden?
In diesem Beitrag wird das Schreiben eigener Texte als Konzept dargelegt. Der Ansatz
des „Freien Schreibens“ wird zum Ausgangspunkt der Ausführungen, die durch
aktuelle fachspezifische, aber auch fachübergreifende didaktische Konzeptionen
fortgeführt werden. Die Einbeziehung von Praxiserfahrungen und deren Reflexion
führt zur Grundlegung eines Konzepts, das den Anspruch erhebt, zukunftsweisend
zu sein. Der Beitrag dient der Standortbestimmung des Schreibens eigener Texte im
Deutschunterricht – auch im Zeitalter von „künstlicher Intelligenz“ (KI).






