Individuelle und gemeinsame Lernwege im Deutschunterricht
Schreibzeit Referendariat
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„Ich wollte meinen Text auch irgendwie ein bisschen beschützen …“ – Schreiben eigener Texte in Aus- und Fortbildung
In: Leßmann (Hg.): Schreiben eigener Texte. Wohin geht die Reise? Perspektiven, Erfahrungen aus Unterricht, Schulentwicklung udn Forschung. Beiträge zur Reform der Grundschule Bd. 160. Frankfurt/Main: Grundschulverband, S. 274 - 298.
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Kostenloser Download des Artikels für Aus- und FortbildungWer Kinder und Jugendliche in regelmäßigen Schreibzeiten dazu einladen möchte,
eigene Texte zu verfassen, tut gut daran, die verschiedenen Prozesse des Schreibens
– vom Entwickeln einer Idee bis hin zur Veröffentlichung des eigenen Textes – selbst
zu erfahren und im besten Fall auch bei Lernenden im Unterricht beobachten oder
anhand von authentischen Daten (Texte, Audio-/Videoaufnahmen) rekonstruieren
zu können. Die eigenen Erfahrungen und Beobachtungen werden zur Grundlage
einer Reflexion, in der sich Persönlich-Biografisches und Fachliches so miteinander
verbinden, dass sich Haltungen und Überzeugungen bilden, die zugleich fachdidaktisch
begründet werden können. Angehende wie erfahrene Lehrkräfte erwerben dafür
Fähigkeiten, die für eine langfristige Professionalisierung ihres unterrichtlichen
Handelns unverzichtbar sind: Erfahrungen fundiert reflektieren, um neue Handlungsweisen zu erproben und tragfähige Routinen (weiter) zu entwickeln. Der Beitrag zeigt insofern exemplarisch, wie Aus- und Fortbildung dazu beitragen können, unbewusste Routinen durch bewusste zu modifizieren und auf dem Weg des Lehrerinnenhabitus voranzugehen. Der Beitrag basiert auf Erfahrungen aus allen drei Phasen der Lehrkräftebildung: Studium, Referendariat, Fortbildung.

