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Schreiben eigener Texte

Neuerscheinung Sommer 2025

Schreiben eigener Texte. Wohin geht die Reise?

NEWS: Buch jetzt auch in gedruckter Fassung erhältlich!

Perspektiven und Erfahrungen aus Unterricht, Schulentwicklung und Forschung

Das Buch ist ein grundlegendes und zukunftsweisendes Werk für eine Didaktik, die Schreiben als soziale Praxis versteht. Das Schreiben eigener Texte und der Austausch über die Texte mit anderen ist von unschätzbarem Wert für die Bildung der eigenen Persönlichkeit, für das soziale Miteinander, für die Entwicklung fachlicher Kompetenzen - und für die Veränderung von Schule von innen heraus.

Der vorliegende Band bietet dazu eine Fülle von Erfahrungen aus dem Unterricht. Zudem wird das Schreiben eigener Texte konzeptionell eingeordnet. Erkenntnisse aus aktuellen Studien beschreiben dessen fachdidaktischen Wert.

Die Beiträge wurden von Lehrkräften, Aus- und Fortbildner:innen, Schulleitungen, Schulrätinnen, Studierenden, Referendar:innen und Professor:innen, aber auch von Kindern und ihren Eltern verfasst. Zahlreiche Fotos und Texte aus dem Unterricht, teilweise mit Links zu Hördateien versehen, laden zum Verweilen, zum Lesen und Nachdenken, aber auch zum Forschen ein.

Die Audioaufnahme des Gesprächs mit Prof. Dr. Gudrun Spitta (Buch S. 378 ff.) findet sich unten auf dieser Seite.

Herausgeber:in: Beate Leßmann und Grundschulverband e.V.
Veröffentlichungsjahr: 2025
ISBN 978-3-941649-40-8 (online)
Seiten: 392
Bestellung (Digital- oder Printfassung): https://grundschulverband.de/produkt/band-160-schreiben-eigener-texte/
Oder Mitglied im Grundschulverband werden und das Buch als Willkommensband erhalten.

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Der vorliegende Band des Grundschulverbands bzw. von Beate Leßmann ist in meinen Augen ein echtes Highlight.

 Prof. Dr. Astrid Rank

Begeisterung für das Schreiben von Kindern, eine persönliche Empfehlung

✨✍️ Als ich Studentin an der Universität Regensburg war (in den Jahren 1989 bis 1993) habe ich bei Leonhard Blumenstock studiert. Eine Aufgabe, die wir im Seminar bearbeiteten, bestand darin, ein Kind zu suchen, das bereits vor Schuleintritt frei schrieb, und diese Schreibversuche zu analysieren. Aus dieser forschend-lernenden Aufgabe im dritten Semester entstand meine bis heute andauernde Begeisterung für das Schreiben von Kindern.✨✍️

Gemeint ist dabei das Verfassen eigener, freier, individueller und bedeutungsvoller Texte; so, wie es seit vielen Jahren mit dem Namen und Konzept von Beate Leßmann @beate_lessmann verbunden ist.

💡📚 Der vorliegende Band des Grundschulverbands @grundschulverband bzw. von Beate Leßmann ist in meinen Augen ein echtes Highlight. Er stellt nicht nur theoretische Zugänge dar, sondern zeigt auch praxisnahe Umsetzungsmöglichkeiten, inklusive Kindertexte, Interviews, Reflexionen und Links zu Filmmaterial. Es geht um Kinder in ihrer ganzen Heterogenität: mit Förderbedarf, mit unterschiedlichen Erstsprachen, mit vielfältigen Interessen. Es ist ein echtes Beispiel für gelebtes Growth Mindset. Thematisiert werden außerdem die Verbindung von Lese- und Schreibzeit, die Prozesse der Textproduktion und -überarbeitung sowie der Einsatz von KI – auch mit Blick auf die Sekundarstufe. Für mich als Dozentin und Wissenschaftlerin sind auch die Kapitel zur Lehrkräftebildung und die dargestellten Studien äußerst lesenswert. Ich bin Mitglied im Grundschulverband und habe das Buch als Mitgliederband erhalten, man kann es dort aber auch käuflich erwerben:

📖 Ein echter Lesetipp für alle, die Kinder beim Schreiben stärken wollen.
🔗 https://grundschulverband.de/produkt/band-160-schreiben-eigener-texte/
🤍 Mein Tipp: Mitglied werden und diesen Band als Willkommensgeschenk!

Prof. Dr. Astrid Rank, Universität Regensburg (Quelle)

Schreiben eigener Texte. Wohin geht die Reise? - Rezension von Jochen Heins

„Wohin geht die Reise?", fragt der Titel. Ein Blick ins Buch zeigt die Größe und Vielfalt der Reisegruppe. Gegliedert in sechs Perspektiven kommen Beate Leßmann (Grundlagen), Kinder und Eltern, Lehrkräfte, Schulleitung und Schulaufsicht, Personen der Aus- und Fortbildung sowie der Wissenschaft und Forschung zu Wort. Im Fokus vieler Reiseberichte stehen die eigenen Praxiserfahrungen mit der Schreibzeit, die mit etlichen Kindertexten und Aussagen von Schüler:innen lebendig illustriert sind. So wird erlebbar, wie regelmäßige Schreibzeiten als literale Praxis Zugänge zum Schreiben und zur Bildung einer literalen Identität eröffnen können. Ausgangspunkt ist das Schreiben bedeutsamer „eigener" Texte. Autorenrunden, Schreibberatungen, Schreibkonferenzen und Autorenlesungen verbinden dabei stets „das Setzen des Eigenen und die Einbindung des Eigenen in den sozialen Raum" (S. 26).

Ein Gewinn ist das Buch für all jene, die sich auch auf die Reise machen möchten: Übersichtlich wird in die Grundlagen und Bausteine der Schreibzeit eingeführt, und Lehrkräfte, Schüler:innen sowie Eltern berichten, wie fachlichen Lernens im gemeinsamen Dialog über eigene Texte entstehen kann. Was einfach erscheint, erfordert viel fachliche Professionalität der Lehrkräfte. Wie diese erlangt werden kann, klingt in den Erfahrungsberichten der Aus- und Fortbildung an. Gerade aus Sicht der Schulleitung zeigt sich, dass es Mut und engagierte Reisebegleitung braucht, um Schreiben - und Schule - neu zu denken.

Dass die Reise auch eine Exkursion mit dem Ziel ist, neue Wege ausgehend vom Kind als „oberster Dienstherr" (S. 248) für die aktuelle empirische Schreibforschung und Schreibdidaktik aufzuzeigen, schwingt in einigen Beiträgen mit und kann zur Reflexion der eigenen (wissenschaftlichen) Position anregen. Das Buch macht deutlich, dass es noch viele Forschungslücken gibt: Dass die Forschenden auch Lehrkräfte im eigenen Unterricht sein können, dazu regt das Buch wundervoll an.

Rezension Jochen Heins in Grundschule Deutsch 89 (2026), S. 49.

Dr. Jochen Heins ist Professor für Didaktik der deutschen Literatur an der Stiftung Universität Hildesheim.

Dr. Jochen Heins

So wird erlebbar, wie regelmäßige Schreibzeiten als literale Praxis Zugänge zum Schreiben und zur Bildung einer literalen Identität eröffnen können.

 Prof. Dr. Jochen Heins

Im Gespräch mit Prof. Dr. Gudrun Spitta

Gudrun Spitta hat dem freien Schreiben von Texten und der Überarbeitung von Texten in Schreibkonferenzen im deutschsprachigen Raum die Bahnen geebnet. Mit ihren Veröffentlichungen „Kinder schreiben eigene Texte: Klasse 1 und 2“ (1983) und „Schreibkonferenzen in Klasse 3 und 4“ (1992) aus der Reihe „Lehrerbücherei: Grundschule“ (Cornelsen) hat sie Kolleg:innen für das Schreiben eigener Texte gewinnen und für die Überarbeitung dieser Texte ermutigen können. Sie hat Schreibprozesse von Kindern beforscht, an der Uni gelehrt, Lehrkräfte in der Aus- und Fortbildung begleitet und zahlreiche Artikel und Bücher verfasst. Sie hat das Schreiben eigener Texte im Unterricht und in der Schreibdidaktik maßgeblich geprägt.

Wir – die drei Kolleginnen Sandra Krogmann, Silke Theurich und Beate Leßmann – haben Gudrun Spitta im Sommer 2024 in Bremen besuchen und mit ihr ein Gespräch über das Schreiben von eigenen Texten führen dürfen. Hören Sie hier das Interview. Eine Transkription, Literaturhinweise u.a. finden Sie im Buch "Schreiben eigener Texte" auf den Seiten 378 bis 392. Nicht wundern: Noch bevor wir das Aufnahmegerät anstellten, waren wir schon mitten in der Diskussion um "Trainingskurse" im Deutschunterricht. Hören Sie selbst!

Frau Prof. Dr. Gudrun Spitta konnte zwar leider nicht an der Tagung teilnehmen, aber wir konnten sie…

Kontakt

 

Individuelle und gemeinsame Lernwege im Deutschunterricht.
Das Leßmann-Konzept!

 
Dr. Beate Leßmann
Eichhörnchenweg 14
23617 Stockelsdorf
Schleswig-Holstein
Deutschland

Telefon: +49 (451) 8806361

E-Mail: info@beate-lessmann.de

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