Artikel 2025
In: Leßmann (Hg.): Schreiben eigener Texte. Wohin geht die Reise? Perspektiven, Erfahrungen aus Unterricht, Schulentwicklung udn Forschung. Beiträge zur Reform der Grundschule Bd. 160. Frankfurt/Main: Grundschulverband, S. 274 - 298.
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Wer Kinder und Jugendliche in regelmäßigen Schreibzeiten dazu einladen möchte,
eigene Texte zu verfassen, tut gut daran, die verschiedenen Prozesse des Schreibens
– vom Entwickeln einer Idee bis hin zur Veröffentlichung des eigenen Textes – selbst
zu erfahren und im besten Fall auch bei Lernenden im Unterricht beobachten oder
anhand von authentischen Daten (Texte, Audio-/Videoaufnahmen) rekonstruieren
zu können. Die eigenen Erfahrungen und Beobachtungen werden zur Grundlage
einer Reflexion, in der sich Persönlich-Biografisches und Fachliches so miteinander
verbinden, dass sich Haltungen und Überzeugungen bilden, die zugleich fachdidaktisch
begründet werden können. Angehende wie erfahrene Lehrkräfte erwerben dafür
Fähigkeiten, die für eine langfristige Professionalisierung ihres unterrichtlichen
Handelns unverzichtbar sind: Erfahrungen fundiert reflektieren, um neue Handlungsweisen zu erproben und tragfähige Routinen (weiter) zu entwickeln. Der Beitrag zeigt insofern exemplarisch, wie Aus- und Fortbildung dazu beitragen können, unbewusste Routinen durch bewusste zu modifizieren und auf dem Weg des Lehrerinnenhabitus voranzugehen. Der Beitrag basiert auf Erfahrungen aus allen drei Phasen der Lehrkräftebildung: Studium, Referendariat, Fortbildung.
In: Leßmann (Hg.): Schreiben eigener Texte. Wohin geht die Reise? Perspektiven, Erfahrungen aus Unterricht, Schulentwicklung udn Forschung. Beiträge zur Reform der Grundschule Bd. 160. Frankfurt/Main: Grundschulverband, S. 61 - 83.
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Die Schreibzeit bildet den verlässlichen wöchentlichen Rahmen für die Arbeit an
eigenen Texten – von der ersten Idee bis hin zur Veröffentlichung. Innerhalb der
Schreibzeit vollzieht sich in der Unterrichtspraxis konkret, was das „Schreiben eigener
Texte“ konzeptionell ausmacht (vgl. Leßmann i. d. Bd.: Grundlagenartikel).
In diesem Beitrag werden die wichtigsten Bausteine der Schreibzeit für die Umsetzung
in der Praxis vorgestellt1. Der Beitrag lässt sich chronologisch lesen oder im
Sinne eines Nachschlagewerks nutzen.
In: Leßmann (Hg.): Schreiben eigener Texte. Wohin geht die Reise? Perspektiven, Erfahrungen aus Unterricht, Schulentwicklung udn Forschung. Beiträge zur Reform der Grundschule Bd. 160. Frankfurt/Main: Grundschulverband, S. 10 - 60.
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Was ist mit „Schreiben eigener Texte“ gemeint? Und weshalb sollte ihm für die Zukunft
des Schreibens besonderes Potenzial zugedacht werden?
In diesem Beitrag wird das Schreiben eigener Texte als Konzept dargelegt. Der Ansatz
des „Freien Schreibens“ wird zum Ausgangspunkt der Ausführungen, die durch
aktuelle fachspezifische, aber auch fachübergreifende didaktische Konzeptionen
fortgeführt werden. Die Einbeziehung von Praxiserfahrungen und deren Reflexion
führt zur Grundlegung eines Konzepts, das den Anspruch erhebt, zukunftsweisend
zu sein. Der Beitrag dient der Standortbestimmung des Schreibens eigener Texte im
Deutschunterricht – auch im Zeitalter von „künstlicher Intelligenz“ (KI).




