Regenbogen-Lesekarten 1 (Druckschrift)
11 Lesekarten - von leicht zu schwierig - Wortmaterial aus Basisgraphemen mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad - mehrteil…
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Da es immer wieder Unsicherheiten und Rückfragen zum "Schreiben nach Gehör" oder "Schreiben nach Hören" gibt, habe ich Informationen zur Arbeit mit einer Anlauttabelle zusammengestellt. In den Ausführungen verbinden sich Perspektiven der Praxis, der Fachdidaktik und der Forschung.
Meine Kurzfassung: Schreiben und Rechtschreiben gehören von Anfang an zusammen!
Sie finden hier Argumente für einen Weg, der Kompromisse sucht und Methoden verbindet.
Fragen und Antworten zur Anlauttabelle (Ausdruck als A4-Einzelseiten oder als A5-Broschüre)
Bereits im 1. Schuljahr sind Gespräche über die Rechtschreibung ein wichtiger Schritt zum richtigen Schreiben.
Filme: Rechtschreibgespräche und Rechtschreibvorträge
Download/Material:
Minimalpaare
Der Vergleich von Schreibungen bei sogenannten Minimalpaaren (Oma/Opa, Nase/Hase) bahnt am Anfang Einsicht in das Schriftprinzip der deutschen Sprache an. Lediglich ein einziger Buchstabe kann bedeutungsunterscheidend sein und zu einer gänzlich anderen Vorstellung im Kopf führen. Der Vergleich der Schreibungen Oma und Opa macht das besonders gut deutlich.
Einen Film zum Vergleich der Schreibweisen "Lose" und "lose" im Herbst des 1. Schuljahres finden Sie hier.
Anlauttabelle und Rechtschreiben
In den ersten Wochen werden Wörter unter der Anleitung der Lehrperson mit der ganzen Klasse geschrieben. Beim gemeinsamen Schreiben mit einer Anlauttabelle (bzw. Lauttabelle) werden von Anfang an kontinuierlich elementare Rechtschreibfähigkeiten und Rechtschreibwissen aufgebaut. Folgende Fragen etwa, die sich beim Schreiben mit der Tabelle von selbst ergeben, sind ein gutes Fundament dafür:
Filme: Lauttabelle Rechtschreiben
Ritualisierte Rechtschreibgespräche nach dem Prinzip HÖREN - SEHEN - DENKEN
Sobald die Kinder alleine schreiben und die Gespräche über die Rechtschreibung in gemeinsamen Schreibphasen entfallen, ist der Zeitpunkt gekommen, regelmäßig gemeinsame Rechtschreibgespräche einzuführen, die einem ritualisierten Ablauf folgen. Dafür steht ein eigener Fahrplan, eine Rechtschreibampel für das 1. Schuljahr zur Verfügung, in dem drei Schwerpunkte gesetzt werden: HÖREN - SEHEN - DENKEN. Es geht darum, das Hören von Lauten mit dem Sehen der entsprechenden Buchstaben zu verbinden und durch Vergleiche wichtige Regularien der Schriftsprache zu erarbeiten und immer wieder zu vertiefen. Auf dem Foto oben sind gleich zwei Wörter zu sehen, da die Kinder nach dem ersten kleinen Wort "ich" unbedingt noch ein zweites gemeinsam bedenken wollten. Natürlich können und sollen auch kleine Sätze im schon im 1. Schuljahr thematisiert werden.
Filme zu Rechtschreibgesprächen im 1. Schuljahr
Die Rechtschreibampel für das 1. Schuljahr kann auch noch im 2. Schuljahr verwendet werden. Dann aber sollte der Übergang auf die Rechtschreibampeln für die höheren Jahrgänge erfolgen, die andere Schwerpunkte für Rechtschreibgespräche vorgeben.
Ausblick: Rechtschreibvorträge
Werden regelmäßig Rechtschreibgespräche mit der Ampel im 1. Schuljahr durchgeführt, so können die Kinder ab Klasse 2 auch selbst Rechtschreibvorträge vorbereiten. Dafür stehen Hilfen zur Vorbereitung für die Hand der Kinder als Download bereit, ebenso ein Rückmeldebogen für die Kinder der Klasse. Hier geht es zum Film von Ida, die ihrer Klasse die Schreibweise des Wortes "Rechtschreibung" erklärt.




Für die Weiterentwicklung von Unterricht ist es gut, von und mit anderen zu lernen. Hier können Sie Kontakt mit Kollegen/-innen für den direkten Austausch, für Unterrichtshospitationen und für Fortbildungen an Ihrer Schule aufnehmen.

Hier finden Sie zu allen Ideen die passenden Arbeitsmittel und Vorlagen für Ihren Unterricht. Für Aus- und Fortbildner/-innen stehen außerdem Präsentationen und Material für Veranstaltungen bereit.

Kurze Filme aus dem realen Unterricht laden Sie ein, aus der Nähe mitzuerleben, wie Kinder auf individuellen und gemeinsamen Wegen lernen. Interviews mit Kindern geben Einblicke in ihre Gedanken und Lernprozesse.
Da es immer wieder Unsicherheiten und Rückfragen zum "Schreiben nach Gehör" oder "Schreiben nach Hören" gibt, habe ich Informationen zur Arbeit mit einer Anlauttabelle zusammengestellt. In den Ausführungen verbinden sich Perspektiven der Praxis, der Fachdidaktik und der Forschung.
Meine Kurzfassung: Schreiben und Rechtschreiben gehören von Anfang an zusammen!
Sie finden hier Argumente für einen Weg, der Kompromisse sucht und Methoden verbindet.
Fragen und Antworten zur Anlauttabelle (Ausdruck als A4-Einzelseiten oder als A5-Broschüre)
+49 (451) 8806361
E-Mail: info@beate-lessmann.de
