Silke Theurich
Im zweiten Schuljahr setzt sich fort, was im 1. Schuljahr begann: Alle Kinder schreiben sehr motiviert in ihren Tagebüchern. In Zeiten meines Fehlens aufgrund von Krankheit z.B. haben die Kinder einen großen Wunsch an die Kolleg:innen, die mich vertreten: "Schreibzeit!". Auch für mich ist die Schreibzeit ein fester Anker im manchmal unruhigen Unterrichtsalltag.
Das Tagebuch wird von allen Kindern als besonders wertvoll geschätzt. Tatsächlich birgt es die persönlichen Schätze der Kinder, über die sich meine Beziehung zu den Kindern bildet und stärkt.
Unverzichtbar sind die Autorenrunden. Die Kinder freuen sich darauf, ihre Texte vorzutragen und die der anderen zu hören. Sie sind stolz und fühlen sich gestärkt, wenn sie von den anderen so viel positives Feedback erhalten. Auch mir sind diese Gespräche wichtig. Sie sind der Schlüssel des gemeinamen Lebens in der Klasse. Das Buch der besten Texte mit Texten von jedem Kind macht sie stolz. Gerne zeigen sie es unseren Besucher:innen.
Beispiele aus dem Unterricht
Zum Ende des Schuljahres wählt jedes Kind einen Text für die gemeinsame Veröffentlichung der "besten Texte" aus, das jedes Kind dann erhält.
Im oberen Bereich finden Sie die Texte der Kinder, in deren Tagebücher Einblick gegeben wird, im unteren Bereich die Texte der meisten anderen Kinder (sofern einer Veröffentlichung zugestimmt wurde). Zu einigen Texten kann man hören, wie die Kinder über diese Texte in Autorenrunden gemeinsam nachgedacht haben - und welche Tipps sie evtl. gegeben haben.
Texte einzelner Kinder
Texte der anderen Kinder
So viele Texte, die im Laufe des Schuljahres im Tagebuch entstanden sind. Zum Ende des Schuljahres soll jedes Kind eine Auswahl treffen und einen Text auswählen, der dann in das Beste-Texte-Buch der Klasse kommt, das jedes Kind dann erhält.
Im oberen Bereich finden Sie die Texte der Kinder, in deren Tagebücher Einblick gegeben wird, im unteren Bereich die Texte der anderen Kinder.
Texte einzelner Kinder
Texte der anderen Kinder
Eine neue erste Klasse! 26 Kinder, die lesen und schreiben lernen wollen und viele unterschiedliche Erfahrungen mitbringen.
Einige Kinder haben erste literarische Vorerfahrungen aus der KiTa oder der Familie, andere Kinder haben noch so gut wie keine Begegnung mit Schrift und Texten gehabt. Alle Kinder können ihren Namen in Großbuchstaben schreiben. Ganz wenige Kinder schreiben bereits erste Buchstaben als Anlaute für ein Wort; ein Kind versucht bereits, sich durch Schrift mitzuteilen. Viele Kinder zeigen noch sprachliche Unsicherheiten, vier Kinder haben eine andere Muttersprache und können sich auf Deutsch noch nicht immer gut ausdrücken. Ich beginne mit Vorlesegesprächen und von Anfang an mit der Arbeit im Lesejournal.
Jedes Kind hat ein Tagebuch, in dem wir sehr oft arbeiten. Am Anfang steht ein Ich-Text.





















































